Der Social Media Prozess:
3. Konzept & Maßnahme

Bevor Sie Inhalte und Maßnahmen definieren, sollten Sie sich ein ganz genaues Bild von Ihren Nutzergruppen machen.

Klassische Zielgruppendefinitionen beispielsweise nach Haushaltsnetto-Einkommen oder Sinus-Milieus funktionieren bei Social Media nicht, da in der Kommunikation und beim Userverhalten andere Kriterien ausschlaggebend sind.

Für die Konzeption einer interaktiven Corporate Site und Social Media-Aktionen hat sich die Aufteilung nach Verhalten bewährt:

Segmentierung nach Verhalten

  • Haben Sie eine sehr engagierte Zielgruppe, die gerne selbst veröffentlicht, die z.B.: eigene Blogs betreibt, selbst produzierte Videos veröffentlicht, gerne Artikel oder Geschichten schreibt und diese auf unterschiedlichen Plattformen postet?
  • Oder sind Ihre User sehr kritisch und veröffentlichen Rezensionen und Bewertungen, kommentieren Blog-Beiträge oder engagieren sich in Online-Foren?
  • Sind Ihre User „Jäger und Sammler“, abonnieren RSS-Feeds und Alerts, „vertaggen“ und „bookmarken“ für sie interessante Inhalte, bewerten Websites, Inhalte und nehmen auch an Umfragen teil?
  • Oder sind die User eher verhalten, registrieren sich zwar in sozialen Netzwerken und legen ein Profil an, sind aber kaum aktiv?

Versuchen Sie, je nach dem Verhalten Ihrer Nutzer, individuelle Angebote zu machen, die ihrer Handlungsweise entsprechen. Geben Sie Ihnen beispielsweise die Möglichkeit

  • Inhalte zu veröffentlichen oder zu kommentieren
  • Foren und Wiki-Technologien zu nutzen
  • RSS-Feeds und/oder Bewertungsfunktionen zu integrieren
  • sich mit Facebook, Twitter und anderen Plattformen zu verbinden
  • usw.

 

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