Der Social Media Prozess:
2. Die Strategie

Ausgangspunkte einer professionellen Social Media-Strategie dürfen nicht die im Web 2.0 verfügbaren Plattformen wie Facebook-Seiten, Twitter Accounts oder Google+ sein. Im Mittelpunkt müssen Ihre Ziele und die Menschen – Ihre Zielgruppe – stehen.

Social Media-Ziele im Detail

Marketing

  • Aufbau von Bekanntheit
  • Erschließung neuer Zielgruppen
  • Image und Vertrauen durch Verbesserung der Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten
  • Dialog, Gespräche, Nähe zur Stärkung der Kundenbindung
  • User Generated Content zum Aufbau von Reichweite, Suchmaschinenoptimierung

PR

  • Bereitstellung von Inhalten mit Mehrwert / Neuigkeitswert für Medien, Meinungsführer, Stakeholder, Experten, Verbraucher
  • direkter Kontakt, Dialog zur Beziehungspflege
  • Aufbau von Kompetenz, Reputation in spezifischen Zielgruppen
  • schnelle Information über mehrere Kanäle, Krisen-PR

Service / Support

  • Vereinfachung der Kommunikation, Imagegewinn
  • Cross-/Upselling-Potenziale
  • Kundenforen, Erfahrungsberichte
  • Kostenreduktion

Sales

  • Sonderkonditionen für Fans, Community-Mitglieder
  • Empfehlungen initiieren
  • ggf. Erweiterung der Vertriebskanäle über Social Commerce-Plattformen wie Etsy, Dawanda

Marktforschung

  • Einbindung in die Weiterentwicklung von Produkten, Crowdsourcing
  • Fokusgruppen zur Entwicklung neuer Produkte / Leistungen erschließen
  • Rekrutierung Beta-Tester

Human Resources

  • Kommunikation mit High Potentials, Fachkräften
  • Vereinfachung der Bewerbungsprozesse

Interne Kommunikation

  • Technologien wie Blogs, Wikis und Foren

Networking als Schlüssel zum Erfolg

Social Media, User Generated Content und digitale Plattformen bieten Unternehmen nachhaltige Möglichketen zum Networking. Sie sind eine Chance Kontakte zu Lieferanten, Kunden, Nachwuchskräften und Stakeholdern zu intensivieren. Mit ihnen beschreiten Sie neue Wege, die deutlich über klassische Messeauftritte, Events, Golfturniere hinausgehen.

„Networking“ beschreibt die produktive Vernetzung mit Ihrer Zielgruppe und Ihren Geschäftspartnern und spielt eine entscheidende Rolle für den Unternehmenserfolg. Vor diesem Hintergrund ist Social Media ein effizientes Instrument das Unternehmensnetworking auszubauen und zu festigen.

Networking ist ein strategisches Managementziel und damit anders zu bewerten als Conversion Rates im Vertriebsmarketing.

Networking Ziele

Mit welchen Stakeholdern wollen Sie wie interagieren?
Möchten Sie, dass High Potentials an Ihre Tür klopfen?
» Definieren Sie Ihre Kontaktzielgruppen

Erwarten Sie Weiterempfehlungen Ihrer Produkte und Services?
Wünschen Sie Hinweise zur Verbesserung Ihrer Produkte und Dienstleistungen?
Freuen Sie sich über Tipps bei der Suche nach Dienstleistern, Lieferanten?
» Definieren Sie konkrete Interaktionen

Networking ist ein Geben und Nehmen, es erhöht das Vertrauen und wertschätzende Gespräche auf Augenhöhe, es ist Erfahrungsaustausch auf Messen und Vieles mehr.

Bevor Sie aus Ihrer Networkingstrategie erfolgversprechende Maßnahmen ableiten, soll¬ten Sie klären, welchen ROI Ihr Networking-Partner hat, wenn er mit Ihnen inter-agiert. Was ist sein Mehrwert?

Beispielsweise:
» exklusiver Zugang zu Informationen
» besonderer Service z.B. bei Lieferungen, Dienstleistungen
» persönliche Wertschätzung
» Weiterempfehlung innerhalb des Netzwerks, wertvolle Kontakte
» PR, Bekanntheit
» usw.

Fazit:
Social Media ist ein mächtiges Tool, um Ihre Networkingaktivitäten zu unterstützen. Im Vergleich zu klassischen Networkingmaßnahmen wie Lunchterminen, informellen Ge-sprächen und Abendevents erreichen Sie in Social Media eine signifikant größere Gruppe von relevanten Kontakten und vervielfachen somit Ihre Reichweite. Social Media sollte ein¬gebettet sein in die Netzwerkstrategie Ihres Unternehmens. Denn Netzwerke werden künftig ein wesentlicher Baustein für den Erfolg Ihres Unternehmens sein.

 

1. Monitoring » 2. Strategie » 3. Konzept » 4. Umsetzung » 5. Erfolgsmessung